Zonta Club Lippstadt

Montag, 25. September 2017

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Home Rückblick Veranstaltung zu Cybermobbing

Susanne Lengyel (Zonta), Martina Dierksmeier (Soroptimist), Albert Groß (Kreispolizei Soest), Eva Brinkmann (Ladies' Circle), Referentin Anne Wizorek, Julia Scharte und Daniela Franken (Stadt Lippstadt) diskutieren digitale Gewalt an FrauenCybermobbing als Angriff gegen Frauen

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung von Gleichstellungsstelle und Frauen-Service-Clubs

Lippstadt, 9. Oktober 2016
„Digitale Gewalt an Frauen – Cybermobbing“ war das Thema einer Matinée des Gleichstellungsbeirates und der Gleichstellungsstelle der Stadt Lippstadt. Als Forum für Information, Austausch und Vernetzung bot die Veranstaltung einen Rahmen zur Diskussion des brisanten Themas in Kooperation mit den Lippstädter Frauen-Service-Clubs.

Referentin Anne Wizorek, Autorin und Beraterin für digitale Medien, präsentierte dem interessierten Publikum Fakten rund um die Gewalt im Netz. „Zwischen Hass und Meinungsfreiheit – Gewalt im Netz und ihre Gesichter“ lautete der Titel ihres Vortrags. Dabei sprach sie verschiedene Ausprägungen von Mobbing-Attacken genauso wie die extrem hohe Belastung der Opfer an. Ein besonderes Anliegen ist Anne Wizorek die Präventionsarbeit zum Umgang mit den sozialen Medien vor allem an den Schulen.

Die Vertreterinnen der Service Clubs, Professor Susanne Lengyel vom Zonta Club, Martina Dierksmeier, Soroptimist International und Eva Brinkmann, Ladies‘ Circle diskutierten im Anschluss diverse Facetten des Themenbereichs. Ergänzt wurde die Runde durch Albert Groß, Opferschutzbeauftragter der Kreispolizei Soest. Auch im Kreis Soest suchen vor allem Frauen Hilfe bei Cyber-Attacken. Derzeit fehlt es in Deutschland noch an gesetzlichen Regelungen, um die Opfer besser zu schützen bzw. strafrechtlich gegen die Cyber-Täter vorzugehen.

Moderiert wurde die Matinée durch Julia Scharte, Pressesprecherin der Stadt Lippstadt. Zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Daniela Franken betonte sie die Notwendigkeit, für dieses Thema stärker zu sensibilisieren. Öffentliche Veranstaltungen seien wichtig, um es in Deutschland weiter voran zu bringen.

Die Veranstaltungsreihe zu gleichstellungspolitischen Themen soll fortgesetzt werden.